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- Projektpräsentation

Das Kulturprojekt „Stalingrad-Volgograd. Mémoire“ stellt eine Kombination von hochrangigen Fotoausstellungen mit begleitender Publikation eines Buches dar. Es verbindet Fotografien des Schweizer Fotokünstlers Maurice Schobinger auf einmalige Weise mit dem bisher unveröffentlichten Tagebuch einer Einwohnerin im belagerten Stalingrad von 1942.
Die Fotografien
Die Fotowerke stammen von Maurice Schobingers Reisen nach Wolgograd (früher Stalingrad) in Russland, einer im zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstörten Stadt. Durch die „Schlacht von Stalingrad“, den symbolischen Wendepunkt des Zweiten Weltkrieges im Winter 1942/43, ging die Stadt in die Geschichte ein.
Die Fotografien illustrieren den Zusammenhang zwischen Erinnerungen und zeitgenössischer Realität der Stadt. Bereits das Erwähnen des Namens Stalingrad lässt die Vergangenheit einer total zerstörten Stadt wiederaufleben. Durch dieses Projekt möchten wir eine humanistische Sichtweise betonen und verbreiten.
Die Themen der Fotografien umfassen Blicke eines Schweizer Bürgers auf die Stadt, seine berühmte und grösste freistehende Statue der Welt „Mutter Heimat ruft”, Porträts von Passanten in der Innenstadt, sowie Landschaftsbilder der Wolga. Des Weiteren zeigt die Reihe „Die Strassenbahnen der Stadt“ das Stadtleben auf eine einzigartige und melancholische Weise, und die Serie „Die Fabrik Roter Oktober“ spiegelt die Industriemacht vergangener Zeiten wider.
Das Tagebuch
Begleitend zu Ausstellungen erscheint ein Buch, das den Fotowerken und vor allem dem zum ersten Mal publizierten Text eines bislang verschollenen Tagebuches Geltung verschafft, das den Bombardierungen von 1942 und dem entsetzlichen Leiden des Krieges eine persönliche Stimme verleiht .
Die Realisierung
Das Projekt verfolgt humanitäre Ziele und ist dem 65. Jahrestag des Kriegsendes gewidmet. Die Realisierung bietet eine Plattform, der Leiden der Zivilbevölkerung während des Krieges zu gedenken und daran zu erinnern, dass der Frieden in Europa ein kostbares Gut ist, das nur durch das gegenseitige Verstehen aller Völker untereinander erhalten werden kann.
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